Militarismus

Wider Befehl und Gehorsam

Die Sozialistische Jugend hat sich seit ihrer Gründung immer den Kriegen der Herrschenden entgegengestellt. „Nie wollen wir Waffen tragen…“ ist unser Motto gegen Befehl und Gehorsam. Damit deutsches Kriegstreiben auf der ganzen Welt ein Ende findet, setzten wir uns für die Abschaffung der Bundeswehr ein.

Die Geschichte der Arbeiterjugendbewegung ist geprägt von der Erfahrung des deutschen Faschismus. Mitglieder der Sozialistischen Jugend waren im Widerstand und sind im KZ ermordet worden. Auch deshalb treten wir ein gegen das Vergessen und verteidigen die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ gegen die ewig Gestrigen. In Gruppenstunden beschäftigen wir uns mit den Netzwerken der „neuen Rechten“ und finden deren Ideen auch in den Reden politischen Eliten wieder.

Wir pfeifen auf den viel zitierten Standort Deutschland und fordern die Abschaffung der nationalen Grenzen. Menschen sollen unabhängig von Pass und ökonomischer Verwertbarkeit ihrer Arbeitskraft an jedem Ort leben können. Der Kampf gegen Antirassismus geht daher bei uns stets mit dem Kampf um eine Gesellschaft einher, in der die ökonomische und die soziale Grundlage von Ausgrenzung beseitigt sind.

Laut werden über Grenzen hinweg!